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Meister-FAQ, Erklärungen zu den wichtigsten Begrifflichkeiten

Kurze Erklärungen zu den wichtigsten Begrifflichkeiten:

  • Ada: Ada steht für Ausbildung der Ausbilder. Es handelt sich um eine Weiterbildungsmaßnahme, die innerhalb Deutschlands nach einheitlichen Standards und Regeln durchgeführt wird. Die Ada wird auf der Grundlage der AEVO durchgeführt.
  • AEVO: Die AEVO ist die Ausbildereignungsverordnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. In ihr sind die Voraussetzungen formuliert, die ein Ausbilder im Sinne des Berufsbildungsgesetzes erbringen muss.
  • AFBG: AFBG ist dieAbkürzung fürAufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Geregelt sind finanzielle Unterstützungen der Fortbildung und der Existenzgründung. Es wird gern Aufstiegs-BAföG oder Meister-BAföG genannt.
  • BAföG: BAföG ist eine Abkürzung für Bundesausbildungsförderungsgesetz.
  • Aufstiegs-BAföG: Der Begriff Aufstiegs-BAföG bezeichnet die finanzielle Förderung über das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Hiermit wird eine berufliche (Aufstiegs-) Fortbildung von Fachkräften und Handwerkern gefördert. Das Aufstiegs-BAföG wurde früher Meister-BAföG genannt.
    Aufstiegsfortbildung: Aufstiegsfortbildung ist in Deutschland als berufliche Fortbildung definiert, die grundsätzlich auf einer bereits vorab abgeschlossenen Berufsausbildung und Berufserfahrung aufbaut. Die gesetzlichen Regelungen finden sich im BBiG und der HwO.
  • AZAV: AZAV heißt Anerkennungs- und Zulassungsverordnung – Weiterbildung. Ein AZAV-Zertifikat dient als Gütesiegel für Anbieter von Bildungsmaßnahmen. Trägern der beruflichen Weiterbildung wird mit diesem Zertifikat der Zugang zum geförderten Weiterbildungsmarkt geöffnet.
  • BBiG: Das Berufsbildungsgesetz regelt neben dem Berufsausbildungsgesetz auch die berufliche Fortbildung sowie Umschulungen.
  • BQ: BQ steht für Basisqualifikationen. Sie sind Bestandteil der ersten Prüfung zum Industriemeister Elektrotechnik IHK.
  • DQR: Der deutsche Qualifikationsrahmen dient einem besseren Vergleich innerhalb des deutschen Bildungssystems.
  • ERA: Das Entgeltrahmenabkommen wurde zwischen dem Arbeitgeberverband und der IG Metall abgeschlossen. In ihm erfolgt die Bewertung personenneutral, also nicht nach der Qualifikation, sondern nach den Aufgaben. Die Anforderungen, die notwendig sind, um eine Arbeitsaufgabe auszuführen, bestimmen das Entgelt.
  • EURIBOR (EURo InterBank Offered Rate): Dies ist der innerhalb Europas zu einem Zeitpunkt durchschnittlich verwendete Zinssatz, zu dem sich die Banken kurzfristig untereinander Geld leihen. Für die variable Verzinsung von Krediten wird er häufig als Anhaltspunkt verwendet.
    Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG): Das Gesetz wurde zum Schutz der Teilnehmer an einem entgeltlichen Fernunterricht erlassen. Es bestimmt beispielsweise, dass eine staatliche Zulassung für den Fernunterricht erforderlich ist. Informations- und Vertragspflichten sind darin ebenfalls festgelegt.
  • HwO: Die Handwerksordnung ist ein Spezialgesetz zum Berufsbildungsgesetz, um die Berufsbildung im Handwerk und dem stehenden Gewerbe zu regeln. Zur Gewerbeordnung trifft sie ebenfalls als Spezialgesetz Regelungen.
  • HQ: HQ steht für Handlungsspezifische Qualifikationen. Sie sind Bestandteil der zweiten Prüfung zum Industriemeister Elektrotechnik IHK.
  • IFF: Das IFF ist dasInstitut für Fach- und Führungskräfte mit Sitz in Köln.
  • IHK: IHK ist die Abkürzung für die Industrie- und Handelskammer. Sie ist eine berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts für das Gewerbe. Die Industrie- und Handelskammern in Deutschland werden als branchenübergreifende Verbände regional geführt. Zu ihnen gehören Unternehmen und Wirtschaftsunternehmen.
  • KfW: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ist eine Förderbank. Sie leitet öffentliche Fördermittel im Rahmen von speziellen Kreditprogrammen weiter. Dazu gehören auch die Kredite für das Aufstiegs-BAföG. Die KfW ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts.
  • Meister-BAföG: siehe Aufstiegs-BAföG
  • NRW: Nordrhein-Westfalen
  • REFA: Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung
  • SGB III: Das Sozialgesetzbuch Drittes Buch regelt das Arbeitsförderungsrecht in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Sgd: Sgd ist die Abkürzung für die Fernschule Studiengemeinschaft Werner Kamprath Darmstadt GmbH
  • SPS: Beim IFF-Institut wird SPS als Abkürzung für das Schichtplan-Studienmodell der IFF verwendet.
  • SPS: Speicherprogrammierbare Steuerungen nach der Euronorm EN 61131 werden mit SPS abgekürzt. Dieses in industriellen Umgebungen eingesetzte elektronische System arbeitet digital. Sie dienen dazu, verschiedene Arten von Prozessen oder Maschinen zu steuern.
  • Stehendes Gewerbe: Hierzu gehören ausnahmslos niedergelassene Gewerbebetriebe, die weder zum Markt- noch zum Reisegewerbe gehören.
  • TA: Technische Akademie Hameln e.V.

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